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<title>Sahara-Geiselnahme 2003</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Sahara-Geiselnahme 2003</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Die <b>Geiselnahme in der Sahara</b> im Jahr 2003 war eine <a href="Entf%C3%BChrung" title="Entführung">Entführung</a>, bei der 32 europäische Touristen in <a href="Algerien" title="Algerien">Algerien</a> von der Salafisten-Gruppe <a href="Groupe_Salafiste_pour_la_Pr%C3%A9dication_et_le_Combat" class="mw-redirect" title="Groupe Salafiste pour la Prédication et le Combat">GSPC</a> verschleppt wurden. Einige der Geiseln lebten bis zu deren Befreiung 177 Tage lang in Gefangenschaft. Laut den algerischen Ermittlungsbehörden war die Entführung von dem Vize-Chef der GSPC Amari Saifi geplant worden.<sup id="cite_ref-:0_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Reisewarnungen">Reisewarnungen</h2></div>
<p>Die bei Motorradfahrern beliebte gut 400 km lange <a href="Gr%C3%A4berpiste" title="Gräberpiste">Gräberpiste</a> verläuft zwischen den südalgerischen Städten <a href="Bordj_Omar_Driss" title="Bordj Omar Driss">Bordj Omar Driss</a> und <a href="Illizi" title="Illizi">Illizi</a> in der <a href="Sahara" title="Sahara">Sahara</a>.
</p><p>Im November 2002 sollen <a href="Tuareg" title="Tuareg">Tuareg</a> aus der Region bewaffnete <a href="Mudschahed" class="mw-redirect" title="Mudschahed">Mudschaheddin</a> auf der Gräberpiste gesehen haben, die vermutlich im Oktober dort angekommen waren und Lager errichtet hätten. Ein Tuareg, der die bewaffneten Männer auf der Gräberpiste gesehen hatte, meldete dies den algerischen Behörden einige Wochen später im Dezember. Die Meldung wurde allerdings nicht weiter verfolgt und <a href="Individualreise" title="Individualreise">Individualtouristen</a> nicht darüber in Kenntnis gesetzt. <a href="Reiseb%C3%BCro" title="Reisebüro">Reiseagenturen</a> stellten jedoch zum Teil ihre Aktivitäten in der Region ein.
</p><p>Das <a href="Eidgen%C3%B6ssisches_Departement_f%C3%BCr_ausw%C3%A4rtige_Angelegenheiten" title="Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten">Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten</a> gab am 5. Dezember 2002 Reisehinweise zu Algerien heraus, nach denen zwar in dem Hügelland zwischen dem Süden des Landes und der Hauptstadt <a href="Algier" title="Algier">Algier</a> eine massive Gefahr von bewaffneten Raubüberfällen bestünde und die Gegend um die <a href="Arak-Schlucht" title="Arak-Schlucht">Gorges d’Arak</a> zwischen <a href="Tamanrasset" title="Tamanrasset">Tamanrasset</a> und <a href="In_Salah" title="In Salah">In Salah</a> nur mit <a href="Begleitschutz" title="Begleitschutz">Begleitschutz</a> durchfahren werden sollte, der Süden um <a href="Hoggar" class="mw-redirect" title="Hoggar">Hoggar</a> und <a href="Tassili" class="mw-redirect" title="Tassili">Tassili</a> allerdings sicher zu sein schien, wenn auch nur mit ortskundigen Führern bereist werden sollte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ablauf_der_Ereignisse">Ablauf der Ereignisse</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Geiselnahmen">Geiselnahmen</h3></div>
<p>In der Nacht auf den 22. Februar 2003 wurden auf der Höhe des <a href="Oued_Samene" title="Oued Samene">Oued Samene</a><sup id="cite_ref-:1_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-:1-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> drei deutsche Motorrad-Touristen kurz nach 2:00 Uhr morgens von etwa 30<sup id="cite_ref-:3_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-:3-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> mit <a href="Kalaschnikow" title="Kalaschnikow">Kalaschnikows</a> bewaffneten Männern aus dem Norden Algeriens in ihrem Lager in Gefangenschaft genommen. Die Entführer fuhren <a href="Toyota_Land_Cruiser" title="Toyota Land Cruiser">Toyota Land Cruiser</a> HZJ75, die sie zuvor bei einer Ölfirma gestohlen hatten und von denen einer eine defekte <a href="Achse_(Maschinenelement)" title="Achse (Maschinenelement)">Achse</a> hatte. Die Geiseln wurden angewiesen den Pick-ups auf ihren Motorrädern zu folgen und hatten jeweils einen bewaffneten Entführer hinter sich sitzen. Gegen 5:15 Uhr wurden des Weiteren zwei Frauen und zwei Männer aus der <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a>, die als Touristen mit einem <a href="Toyota_Hiace" class="mw-redirect" title="Toyota Hiace">Toyota Hiace</a> 4x4 auf der Gräberpiste unterwegs waren, von den Geiselnehmern gefangen genommen. Die Autos wurden von den Entführern durchsucht und als nützlich befundene Gegenstände einbehalten, weswegen die Opfer zunächst von einem Raubüberfall ausgingen und erst am folgenden Tag gesagt bekamen, dass es sich um eine Geiselnahme handelte. Die persönlichen Dokumente und technischen Geräte wurden den Touristen entwendet. Den Frauen wurden von den Entführern Umhänge gereicht und sie angewiesen, sich damit zu verhüllen.
</p><p>Am gleichen Tag nahmen die Entführer bei Sonnenuntergang weitere vier Männer aus <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> in Geiselhaft, die als Touristen mit dem Motorrad in der Wüste unterwegs waren und dort ein <a href="Zeltlager" title="Zeltlager">Zeltlager</a> aufgeschlagen hatten. Die Entführer setzten sich als Beifahrer auf die Motorräder der Männer und zwangen diese den Pick-ups zu folgen, die abseits vorgegebener Wege durch die Wüste fuhren. Dabei kam es gegen Mitternacht zum Sturz eines Motorradfahrers, wodurch dieser sich die Schulter verstauchte und nicht mehr in der Lage war das Motorrad zu führen. Er wurde deshalb in einem der anderen Fahrzeuge weiter transportiert. Am nächsten Tag fuhr die Gruppe ins <a href="Tassili_n'Ajjer" title="Tassili n'Ajjer">Tassili n'Ajjer</a>-Gebirge und über eine Piste, die die Entführer Monate zuvor angelegt hatten. Unterwegs vergruben die Entführer selbst gebaute <a href="Mine_(Waffe)" title="Mine (Waffe)">Minen</a>. Nachdem zwei Motorräder der Touristen während der Fahrt auf ungeeignetem Gelände kaputt gingen, vereinbarten die Touristen mit den Entführern am 25. Februar, die beiden defekten Fahrzeuge zurückzulassen. Sie sollten später geholt werden, was jedoch nicht geschah. In der Nacht rissen außerdem die <a href="Antriebswelle" title="Antriebswelle">Antriebswellen</a> des Toyota Hiace, woraufhin dieser mit Steinen getarnt, ebenfalls zurückgelassen und die Insassen in die Pick-ups verfrachtet wurden und der verletzte Motorradfahrer gezwungen wurde, wieder sein Motorrad zu fahren, das bis dorthin auf dem Dach des Busses transportiert worden war. Während die Motorradfahrer wegen eines riskanten Hangs eine nächtliche Unterbrechung der Fahrt bewirken konnten, fuhr der Pick-up mit den anderen Gefangenen weiter, bis sie am 26. Februar gegen etwa sechs Uhr morgens das Ende der Piste erreichten und dort mit ihrem Gepäck in eine <a href="Schlucht" title="Schlucht">Schlucht</a> hinuntersteigen mussten.<sup id="cite_ref-:5_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-:5-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 8. März wurden zwei Männer und zwei Frauen zwischen <a href="Illizi" title="Illizi">Illizi</a> und <a href="Djanet" title="Djanet">Djanet</a> entführt, die jeweils mit <a href="Wohnmobil" title="Wohnmobil">Wohnmobilen</a> unterwegs gewesen waren, darunter ein Ehepaar aus <a href="Augsburg" title="Augsburg">Augsburg</a> mit einem blauen <a href="Iveco" title="Iveco">Iveco</a>. Weitere vier Männer und zwei Frauen aus <a href="Bayern" title="Bayern">Bayern</a>, darunter ein in Bayern lebender Mann mit <a href="Schweden" title="Schweden">schwedischer</a> Staatsangehörigkeit, die mit insgesamt drei <a href="Gel%C3%A4ndewagen" title="Geländewagen">Geländewagen</a> zwischen <a href="Tamanrasset" title="Tamanrasset">Tamanrasset</a> und <a href="Bordj_Omar_Driss" title="Bordj Omar Driss">Bordj Omar Driss</a> unterwegs waren, wurden ab dem 17. März als vermisst gemeldet.
</p><p>Am 22. März wurden acht <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreicher</a> gefangen genommen, die mit vier Fahrzeugen zwischen <a href="Erg_Tiffernine" title="Erg Tiffernine">Erg Tiffernine</a> und <a href="Tamanrasset" title="Tamanrasset">Tamanrasset</a> unterwegs waren. Insgesamt wurden bis April in der Region 32 Menschen gefangen genommen, darunter 16 Deutsche, zehn Österreicher, vier Schweizer, ein Niederländer und ein Schwede.
</p><p>Die Geiseln konnten sich teilweise auf <a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">Französisch</a> mit ihren Entführern verständigen. Diese seien laut späterer Geiselaussage „nicht wirklich furchterregend aufgetreten“. Sie hätten die Geiseln zwar bewacht, aber nicht bedroht, sie respektvoll behandelt und ihnen das Fotografieren gestattet. Anfängliche Fluchtgedanken der Geiseln wurden verworfen, da nicht alle Gefangenen dazu in der Lage gewesen seien, die Situation zunächst nicht als lebensbedrohlich wahrgenommen wurde und man ein unnötiges Risiko vermeiden wollte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Suche_nach_den_Entführten"><span id="Suche_nach_den_Entf.C3.BChrten"></span>Suche nach den Entführten</h3></div>
<p>Die erstentführte Reisegruppe wurde am 10. März bei den algerischen Behörden als vermisst gemeldet und die <a href="Deutsche_Botschaft_Algier" title="Deutsche Botschaft Algier">Deutsche Botschaft Algier</a> darüber in Kenntnis gesetzt. Nachdem wiederholt Menschen als vermisst gemeldet worden waren, schöpfte das <a href="Ausw%C3%A4rtiges_Amt" title="Auswärtiges Amt">Auswärtige Amt</a> in Deutschland Mitte März den Verdacht, dass es sich um Entführungen handeln könne. Im April führte der damalige <a href="Generalbundesanwalt" class="mw-redirect" title="Generalbundesanwalt">Generalbundesanwalt</a> <a href="Kay_Nehm" title="Kay Nehm">Kay Nehm</a> Ermittlungen durch. Das Auswärtige Amt richtete einen <a href="Krisenstab" title="Krisenstab">Krisenstab</a> ein, der mit dem <a href="Bundeskriminalamt_(Deutschland)" title="Bundeskriminalamt (Deutschland)">Bundeskriminalamt</a>, dem <a href="Bundesnachrichtendienst" title="Bundesnachrichtendienst">Bundesnachrichtendienst</a> und internationalen Partnern in Algerien zusammenarbeitete. Zum Leiter des Krisenstabs wurde der damalige <a href="Staatssekret%C3%A4r" title="Staatssekretär">Staatssekretär</a> im Auswärtigen Amt <a href="J%C3%BCrgen_Chrobog" title="Jürgen Chrobog">Jürgen Chrobog</a> berufen.
</p><p>Von den <a href="Algerische_Streitkr%C3%A4fte" title="Algerische Streitkräfte">algerischen Streitkräften</a> wurde am 22. März eine Such<a href="Karawane" title="Karawane">karawane</a> zusammengestellt.<sup id="cite_ref-:1_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-:1-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Auswärtige Amt gab am 1. April eine <a href="Reisewarnung" title="Reisewarnung">Reisewarnung</a> für die Region aus.<sup id="cite_ref-:1_2-2" class="reference"><a href="#cite_note-:1-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da der damalige Generalbundesanwalt Nehm von einem terroristischen Hintergrund ausging, leitete er am 4. April ein Ermittlungsverfahren ein. Weil die Entführer allerdings keinen Kontakt mit den Behörden aufnahmen und keine Forderungen stellten, waren dem Krisenstab das <a href="Motiv_(Recht)" title="Motiv (Recht)">Motiv</a> und der Hintergrund der Tat zunächst unklar. Am 7. April reisten Mitarbeiter des <a href="Bundeskriminalamt_(Deutschland)" title="Bundeskriminalamt (Deutschland)">Bundeskriminalamtes</a>, der <a href="GSG_9_der_Bundespolizei" title="GSG 9 der Bundespolizei">GSG 9</a> und des <a href="Einsatzkommando_Cobra" title="Einsatzkommando Cobra">Einsatzkommandos Cobra</a> nach Algerien. Am folgenden Tag traf außerdem der damalige deutsche Innenminister <a href="Otto_Schily" title="Otto Schily">Otto Schily</a> in dem Land ein.
</p><p>Laut Informationen, die die damalige österreichische Außenministerin <a href="Benita_Ferrero-Waldner" title="Benita Ferrero-Waldner">Benita Ferrero-Waldner</a> am 12. April verkündete, sei eine Nachricht von den vermissten Personen gefunden worden, aus der hervorging, dass diese am 8. April noch am Leben gewesen seien.<sup id="cite_ref-:1_2-3" class="reference"><a href="#cite_note-:1-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine Gruppe mit 15 der entführten Geiseln wurde von den Entführern in eine Gebirgsregion verschleppt und lebte dort versteckt in einer Felsschlucht. Deutsche <a href="Aufkl%C3%A4rungsflugzeug" title="Aufklärungsflugzeug">Aufklärungsflugzeuge</a> suchten das Gebirge mit <a href="W%C3%A4rmebildkamera" title="Wärmebildkamera">Wärmebildkameras</a> erfolglos nach den Vermissten ab. Nachdem <a href="Helikopter" class="mw-redirect" title="Helikopter">Helikopter</a> die Region überflogen hatten, wechselten die Entführer mit den Geiseln nach 52 Tagen unter extremen Hitzebedingungen und Wasserknappheit ihren Aufenthaltsort, um nicht entdeckt zu werden und versteckten sich fortan in einer Höhle. Als erster Erfolg der Suche, wurden am 20. April Lebensmittelreste und der Iveco des entführten Paares aus Augsburg gefunden, wodurch die Suche auf eine enger gefasste Region fokussiert werden konnte. Zudem konnte davon ausgegangen werden, dass die entführten Personen noch immer am Leben seien und in zwei Gruppen aufgeteilt worden waren. Die Geiseln erfuhren über ein Radio, das ihnen von den Entführern zur Verfügung gestellt wurde, dass die Suche nach ihnen im Gang war. Es blieb ihnen jedoch unklar, ob bereits Verhandlungen zwischen den Entführern und den Behörden liefen.
</p><p>Die militärische Suchkarawane wurde bis zum 7. Mai auf 5.000 Personen aufgestockt.<sup id="cite_ref-:4_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-:4-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Zusammenarbeit mit der algerischen Regierung unter Präsident <a href="Abd_al-Aziz_Bouteflika" title="Abd al-Aziz Bouteflika">Abd al-Aziz Bouteflika</a> wurde unter anderem von Chrobog als schwierig beschrieben, da die ausländische Mithilfe von Seiten Algeriens nicht erwünscht gewesen sein soll und die ausländischen Behörden nicht selbstständig nach den Gefangenen suchen durften.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kontaktaufnahme_und_Befreiung_der_ersten_Geiseln">Kontaktaufnahme und Befreiung der ersten Geiseln</h3></div>
<p>Den Geiselnehmern wurde nachgesagt, ohne durchdachten Plan und dilettantisch vorgegangen zu sein und keine Anweisungen ihres Anführers erhalten zu haben. So entnahmen diese beispielsweise dem Reiseführer eines der Touristen die Adressen der Botschaften, um das Bekennerschreiben laut Aussage einer der Geiseln, an die Straße zu bringen und dort einem <a href="LKW-Fahrer" class="mw-redirect" title="LKW-Fahrer">LKW-Fahrer</a> mit der Bitte um Weiterleitung zu übergeben. Das <a href="Bekennerschreiben" title="Bekennerschreiben">Bekennerschreiben</a> erreichte die <a href="Deutsche_Botschaft_Algier" title="Deutsche Botschaft Algier">Deutsche Botschaft Algier</a> Anfang Mai, wodurch der Krisenstab etwa drei Monate nach der ersten Entführungen erstmals Informationen über die Hintergründe der Tat erhielt.
</p><p>Am 12. Mai wurde die Entführung eines weiteren Touristen aus Deutschland bekannt. Am gleichen Tag reiste der damalige deutsche Außenminister <a href="Joschka_Fischer" title="Joschka Fischer">Joschka Fischer</a> nach Algerien um sich mit Abd al-Aziz Bouteflika zu beraten. Am folgenden Tag kam eine der beiden Geiselgruppen, bestehend aus zehn Österreichern (darunter acht <a href="Salzburg" title="Salzburg">Salzburger</a> und zwei <a href="Tirol" title="Tirol">Tiroler</a>),<sup id="cite_ref-:2_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-:2-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sechs Deutschen und einem Schweden,<sup id="cite_ref-:2_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-:2-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> laut der algerischen Presse durch eine Befreiungsaktion der <a href="Algerische_Streitkr%C3%A4fte" title="Algerische Streitkräfte">algerischen Streitkräfte</a> im <a href="Tamelrik-Plateau" title="Tamelrik-Plateau">Tamelrik-Gebirge</a>, frei, wobei neun von zehn Geiselnehmern ums Leben gekommen sein sollen und es mehrere Verletzte auf Seiten des Militärs gegeben haben soll. Es existieren allerdings Vermutungen, dass die Geiseln durch Verhandlungen zwischen der algerischen Regierung und den Entführern befreit wurden. Algerische Zeitungen berichteten zunächst von Toten unter den Geiseln, was allerdings später dementiert wurde. Mit der Befreiungsaktion wurde bekannt, dass die GSPC hinter der Tat steckte.
</p><p>Jürgen Chrobog reiste nach Algier, um die befreiten Deutschen abzuholen. Für den Rücktransport wurde bereits Wochen zuvor ein Sanitätsairbus der Bundeswehr (siehe <a href="MedEvac" title="MedEvac">MedEvac</a>) für einen Transport zum <a href="Flughafen_K%C3%B6ln_Bonn" class="mw-redirect" title="Flughafen Köln Bonn">Flughafen Köln Bonn</a> bereitgestellt. Die befreiten Geiseln mit österreichischer Staatsbürgerschaft landeten am 14. Mai um 19:55 Uhr mit einer <a href="Boeing_737" title="Boeing 737">Boeing 737</a> der <a href="Lauda_Air" title="Lauda Air">Lauda Air</a> auf dem <a href="Flughafen_Salzburg" title="Flughafen Salzburg">Flughafen Salzburg</a>. Der damalige österreichische Bundespräsident <a href="Thomas_Klestil" title="Thomas Klestil">Thomas Klestil</a> sprach Bouteflika seinen Dank für die Unterstützung aus und lud ihn zu einem Staatsbesuch nach Wien ein.<sup id="cite_ref-:2_6-2" class="reference"><a href="#cite_note-:2-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die sich noch in Geiselhaft befindende Touristengruppe erfuhr über das Radio von der Befreiung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Route_nach_Mali">Route nach Mali</h3></div>
<p>Nachdem die erste Gruppe der Geiseln befreit worden war, verließ die andere Entführergruppe mit ihren Geiseln das Gebirge und war mehrere Tage und Nächte lang Richtung Osten unterwegs. Grund und Ziel der Fahrt war den Geiseln währenddessen unklar. Unterwegs kam es zu mehreren Unfällen, wobei sich auch Fahrzeuge mit mehreren Insassen überschlugen. Eine algerische Zeitung berichtete am 3. Juni, dass die sich noch in Geiselhaft befundenen Personen in weitere Dreier- beziehungsweise Vierergruppen aufgeteilt worden seien.
</p><p>Aus Mangel wurden die Wasserrationen auf täglich zwei Liter pro Person reduziert. Dabei erlitt die 45-jährige Augsburgerin und zweifache Mutter Michaela Spitzer einen <a href="Hitzschlag_bei_Menschen" title="Hitzschlag bei Menschen">Hitzschlag</a>, fiel ins Koma und starb am 28. Juni. Ihre Leiche wurde in der Nacht im Scheinwerferlicht mit Pickeln vergraben und das Grab, um nicht von der Luft aus entdeckt werden zu können, lediglich mit etwas Gras besteckt. Am folgenden Tag erreichte die Gruppe eine Wasserstelle. Die Suche nach den Gruppen konzentrierte sich währenddessen weiterhin auf die nördlich der Fluchtroute gelegene Gebirgsregion. Der Konvoi blieb trotz freier Sicht während seiner Route von etwa 2000 Meilen durch die Wüste vom algerischen Geheimdienst unentdeckt. Algerische Medien berichteten am 17. Juli, dass die algerischen Streitkräfte <a href="Flugblatt" title="Flugblatt">Flugblätter</a> abgeworfen hätten, auf denen den Entführern freies Geleit zugesichert würde. Die Information entstamme algerischen Militärkreisen.<sup id="cite_ref-:4_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-:4-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Gruppe kam im Juli im Norden von <a href="Mali" title="Mali">Mali</a> an und fuhr dort in gebirgiges Gebiet, wie das deutsche Fernsehen am 18. Juli berichtete. Nachdem die deutschen Behörden von der Ankunft in Mali erfahren hatten, reiste Jürgen Chrobog am 22. Juli zusammen mit dem ehemaligen deutschen Botschafter in Mali <a href="Harro_Adt" title="Harro Adt">Harro Adt</a> in die Hauptstadt <a href="Bamako" title="Bamako">Bamako</a> um sich zusammen mit der malischen Regierung und dem damaligen Staatspräsidenten <a href="Amadou_Toumani_Tour%C3%A9" title="Amadou Toumani Touré">Amadou Toumani Touré</a> über das weitere Vorgehen zu beraten. Dieser gab den deutschen Behörden die freie Handhabe, um innerhalb des Landes selbstständig im Sinne einer Lösungsfindung zu agieren. Insgesamt hielten sich am 27. Juli zehn Beamte der Regierungen Deutschlands, der Schweiz und der Niederlande in Mali auf, um an einer Lösung zu arbeiten.<sup id="cite_ref-:4_5-2" class="reference"><a href="#cite_note-:4-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine kursierende Meldung, wonach die Touristen freigelassen werden sollten, wurde am 28. Juli von dem damaligen algerischen Innenminister <a href="Yazid_Zerhouni" title="Yazid Zerhouni">Yazid Zerhouni</a> dementiert.<sup id="cite_ref-:1_2-4" class="reference"><a href="#cite_note-:1-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verhandlungen_und_Befreiung">Verhandlungen und Befreiung</h3></div>
<p>Über Kontakte zwischen dem Krisenstab und Tuareg war es Adt möglich Kontakt zu den Geiselnehmern aufzubauen. Diese verlangten Waffen, die Freilassung politisch Gefangener und ein Lösegeld von 4,6 Millionen Euro für jeden der Gefangenen und belegten Ende Juli mit Videoaufnahmen, dass die Gefangenen noch am Leben waren. Die sich über mehrere Wochen hinziehenden Verhandlungen zwischen dem Krisenstab und den Entführern verliefen über die Vermittlungsperson Iyad Ag Ghali, einen früheren Anführer von Tuareg-Rebellen<sup id="cite_ref-dw1_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-dw1-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und fanden im algerisch-malischen Grenzgebiet statt. Von dem Anführer der Geiselnehmer Amari Saifi, bekannt unter dem Namen Abderazak el Para, wurde zudem eine deutsche Geisel mit Französischkenntnissen in die Verhandlungen einbezogen.
</p><p>Am 5. August berichtete eine algerische Zeitung, dass sechs der gefangenen Personen krank seien und medizinische Hilfe benötigen würden, die Entführer jedoch eine Freilassung abgelehnt hätten.<sup id="cite_ref-:1_2-5" class="reference"><a href="#cite_note-:1-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 13. August ließen die Entführer erstmals die Lieferung von Medikamenten und Lebensmitteln zu.<sup id="cite_ref-dw1_8-1" class="reference"><a href="#cite_note-dw1-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Chrobog reiste erneut am 14. August nach Bamako. Mitte August wurde das <a href="Konrad_Adenauer_(Flugzeug)" title="Konrad Adenauer (Flugzeug)">Flugzeug „Konrad Adenauer“</a> der deutschen Luftwaffe am Flughafen in Bamako bereitgestellt, um die Geiseln zurück nach Deutschland zu fliegen. Chrobog reiste am 17. August nochmals nach Bamako, nachdem gemeldet worden war, dass die 14 verbliebenen Geiseln freigelassen worden seien, was sich jedoch als Falschmeldung herausstellte.<sup id="cite_ref-dw1_8-2" class="reference"><a href="#cite_note-dw1-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Am 18. August gab Touré letztendlich die Befreiung der 14 verbliebenen Geiseln bekannt. Die Geiseln selber berichteten, dass ihre Geiselnehmer nach Abschluss der Verhandlung ihren Erfolg mit freudigen Luftschüssen feierten. Die Geiseln wurden anschließend den Tuareg übergeben, mit Jeeps über Sandpisten in die etwa 500 Kilometer entfernte Gemeinde <a href="Gao" title="Gao">Gao</a> gefahren und von dort mit einem deutschen Flugzeug nach Bamako geflogen, wo sie in der Nacht ankamen und persönlich von dem malischen Präsidenten Touré im Palais de Koulouba, dem Sitz des Präsidenten, empfangen wurden. Von dort verließ die Gruppe, bestehend aus neun Deutschen, vier Schweizern und einem Niederländer das Land am 20. August gegen 1:50 Uhr nach Europa.<sup id="cite_ref-Foc1_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-Foc1-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-dw1_8-3" class="reference"><a href="#cite_note-dw1-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-dw2_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-dw2-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-spieg1_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-spieg1-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Um 7:22 Uhr landeten sie in <a href="Flughafen_K%C3%B6ln/Bonn" title="Flughafen Köln/Bonn">Köln-Wahn</a> und wurden dort unter Anwesenheit von über hundert <a href="Journalist" title="Journalist">Journalisten</a> empfangen. Die vier Schweizer Reto Walther, Marc Hediger<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, Sybille Graf und Silja Stäheli wurden am gleichen Tag weiter nach <a href="Flughafen_Z%C3%BCrich" title="Flughafen Zürich">Zürich-Kloten</a> geflogen und dort von der damaligen schweizerischen Außenministerin <a href="Micheline_Calmy-Rey" title="Micheline Calmy-Rey">Micheline Calmy-Rey</a> empfangen.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das Grab von Michaela Spitzer wurde unter Beteiligung des Bundeskriminalamtes in der Wüste aufgespürt, die Leiche exhumiert, zur Obduktion nach Deutschland überführt<sup id="cite_ref-:3_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-:3-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und anschließend im Kreis der Familie beigesetzt.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Verbleib der Geiselnehmer ist teilweise unklar. Die algerische Regierung hatte zunächst erklärt, die Geiselnehmer nicht verfolgen zu wollen.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Einer der Drahtzieher, der Algerier Gharbia Amar,<sup id="cite_ref-:0_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> soll im Jahr 2004 im <a href="Tschad" title="Tschad">Tschad</a> festgenommen, nach Algerien ausgeliefert und zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden sein.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Amari Saifi sei ebenfalls 2004 inhaftiert, aber laut einer Meldung aus dem Jahr 2013 bis dahin noch nicht verurteilt worden sein. Weitere mutmaßliche Entführer kamen angeblich 2004 bei deren Entdeckung durch die algerischen Streitkräfte im algerisch-malischen Grenzgebiet ums Leben.<sup id="cite_ref-:0_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-:0-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Höhe_des_Lösegelds_und_Kosten_der_Befreiung"><span id="H.C3.B6he_des_L.C3.B6segelds_und_Kosten_der_Befreiung"></span>Höhe des Lösegelds und Kosten der Befreiung</h2></div>
<p>Die Höhe des vereinbarten Lösegelds wird von der deutschen Bundesregierung geheim gehalten. Vor der Presse erklärte der damalige Bundeskanzler <a href="Gerhard_Schr%C3%B6der" title="Gerhard Schröder">Gerhard Schröder</a> „dass es zu solchen Fragen keine Erklärung der Bundesregierung gibt“. Laut Spekulationen soll es sich um drei bis fünf Millionen Euro gehandelt haben. Laut Angaben des Nachrichtenmagazins <a href="Focus" title="Focus">Focus</a> habe es sich bei den Gesamtkosten der Befreiungsaktion um 20 Millionen Euro gehandelt, wovon laut Angaben der Bundesregierung 420.000 Euro für die Flugkosten angefallen seien.
</p><p>Nach dem Geiseldrama verlangte das Auswärtige Amt von den befreiten Geiseln im Herbst 2003 einen Teil der Kosten zurück. Laut Angabe der ehemaligen Geisel Rainer Bracht wurden von den im Mai befreiten Geiseln jeweils 1092 Euro und von jedem der im August befreiten 2301 Euro verlangt.<sup id="cite_ref-dw2_10-1" class="reference"><a href="#cite_note-dw2-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-nzz1_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-nzz1-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Begründet wurde die Forderung mit einer „erhebliche[n] öffentliche[n] und politische[n] Erwartungshaltung“. Bracht kritisierte, dass Geiseln im Ausland anders behandelt würden als Geiseln im Inland und berief sich auf einen Fall aus Bremen, bei dem das Opfer keine Kosten hätte tragen müssen.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Filme">Filme</h2></div>
<ul><li><a href="ZDF-History" class="mw-redirect" title="ZDF-History">ZDF History</a>: <i>Entführt in der Wüste</i>, ZDF-Dokumentation 2017</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Reto Walther: <i>In der Gewalt der Mudschaheddin: Tagebuch einer Sahara-Geisel</i>, 2009</li>
<li>Harald Ickler, Susanne Längsfeld: <i>Entführt in der Wüste</i>, Bastei Lübbe Verlag, ISBN 3-404-61544-1, 2003</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-:0-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_1-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Dominik Mai: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.augsburger-allgemeine.de/wertingen/Zum-Jahrestag-wollen-sich-die-Geiseln-treffen-id23446406.html"><i>Zum Jahrestag wollen sich die Geiseln treffen.</i></a> In: <i><a href="Augsburger_Allgemeine" title="Augsburger Allgemeine">Augsburger Allgemeine</a>.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 3. Februar 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASahara-Geiselnahme+2003&rft.title=Zum+Jahrestag+wollen+sich+die+Geiseln+treffen&rft.description=Zum+Jahrestag+wollen+sich+die+Geiseln+treffen&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.augsburger-allgemeine.de%2Fwertingen%2FZum-Jahrestag-wollen-sich-die-Geiseln-treffen-id23446406.html&rft.creator=Dominik+Mai"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-:1-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:1_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_2-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_2-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_2-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_2-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_2-5">f</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.n-tv.de/archiv/Eine-Chronologie-article95963.html"><i>Eine Chronologie.</i></a> In: <i><a href="N-tv" class="mw-redirect" title="N-tv">n-tv</a>.</i> 20. August 2003,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 3. Februar 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASahara-Geiselnahme+2003&rft.title=Eine+Chronologie&rft.description=Eine+Chronologie&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.n-tv.de%2Farchiv%2FEine-Chronologie-article95963.html&rft.date=2003-08-20&rft.language=de"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-:3-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:3_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:3_3-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/panorama/sahara-geiseln-leichnam-von-michaela-spitzer-ueberfuehrt-a-263465.html"><i>Sahara-Geiseln: Leichnam von Michaela Spitzer überführt.</i></a> In: <i><a href="Spiegel_Online" class="mw-redirect" title="Spiegel Online">Spiegel Online</a>.</i> 29. August 2003,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 3. Februar 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASahara-Geiselnahme+2003&rft.title=Sahara-Geiseln%3A+Leichnam+von+Michaela+Spitzer+%C3%BCberf%C3%BChrt&rft.description=Sahara-Geiseln%3A+Leichnam+von+Michaela+Spitzer+%C3%BCberf%C3%BChrt&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fpanorama%2Fsahara-geiseln-leichnam-von-michaela-spitzer-ueberfuehrt-a-263465.html&rft.date=2003-08-29"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-:5-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-:5_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Reto Walther: <cite style="font-style:italic">In der Gewalt der Mudschaheddin, Tagebuch einer Sahara-Geisel</cite>. Friedrich Reinhardt Verlag.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Sahara-Geiselnahme+2003&rft.au=Reto+Walther&rft.btitle=In+der+Gewalt+der+Mudschaheddin%2C+Tagebuch+einer+Sahara-Geisel&rft.genre=book&rft.pub=Friedrich+Reinhardt+Verlag" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-:4-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:4_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:4_5-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:4_5-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/sahara-touristen-entfuehrt-in-der-sahara-eine-chronologie-1114952.html"><i>Sahara-Touristen: Entführt in der Sahara – Eine Chronologie.</i></a> In: <i><a href="Frankfurter_Allgemeine_Zeitung" title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">FAZ</a>.</i> 18. August 2003,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 3. Februar 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASahara-Geiselnahme+2003&rft.title=Sahara-Touristen%3A+Entf%C3%BChrt+in+der+Sahara+%E2%80%93+Eine+Chronologie&rft.description=Sahara-Touristen%3A+Entf%C3%BChrt+in+der+Sahara+%E2%80%93+Eine+Chronologie&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.faz.net%2Faktuell%2Fgesellschaft%2Fsahara-touristen-entfuehrt-in-der-sahara-eine-chronologie-1114952.html&rft.date=2003-08-18"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-:2-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:2_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:2_6-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:2_6-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Thomas Neuhold, Reiner Wandler: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://derstandard.at/1300283/Alle-zehn-oesterreichischen-Geiseln-in-Algerien-frei"><i>Alle zehn österreichischen Geiseln in Algerien frei – derStandard.at.</i></a> In: <i><a href="Der_Standard" title="Der Standard">Der Standard</a>.</i> 14. Mai 2003,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 3. Februar 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASahara-Geiselnahme+2003&rft.title=Alle+zehn+%C3%B6sterreichischen+Geiseln+in+Algerien+frei+%E2%80%93+derStandard.at&rft.description=Alle+zehn+%C3%B6sterreichischen+Geiseln+in+Algerien+frei+%E2%80%93+derStandard.at&rft.identifier=https%3A%2F%2Fderstandard.at%2F1300283%2FAlle-zehn-oesterreichischen-Geiseln-in-Algerien-frei&rft.creator=Thomas+Neuhold%2C+Reiner+Wandler&rft.date=2003-05-14"> </span></span>
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</li>
<li id="cite_note-dw1-8"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-dw1_8-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-dw1_8-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-dw1_8-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-dw1_8-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">
<span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://p.dw.com/p/3zGH"><i>Chronik des Geiseldramas in der Sahara.</i></a> Die Geiselnahme in der Sahara ist für die 14 Touristen nach sechs Monaten zu Ende gegangen. Eine Chronik der Ereignisse. In: <i><a href="Deutsche_Welle" title="Deutsche Welle">DW</a> Online.</i> 20. August 2003,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 17. Juli 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASahara-Geiselnahme+2003&rft.title=Chronik+des+Geiseldramas+in+der+Sahara&rft.description=Chronik+des+Geiseldramas+in+der+Sahara&rft.identifier=https%3A%2F%2Fp.dw.com%2Fp%2F3zGH&rft.date=2003-08-20"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Foc1-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Foc1_9-0">↑</a></span> <span class="reference-text">
<span class="cite">Frank Hauke, Arno Heißmeyer: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.focus.de/politik/deutschland/sahara-der-preis-der-freiheit_aid_197211.html"><i>Sahara: Der Preis der Freiheit.</i></a> Nach Monaten kehren 14 Touristen in ihre Heimat zurück – gegen ein Lösegeld, das niemand gezahlt haben will. In: <i>FOCUS Magazin Online.</i> Hubert Burda Media, 25. August 2003,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 22. März 2012</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASahara-Geiselnahme+2003&rft.title=Sahara%3A+Der+Preis+der+Freiheit&rft.description=Sahara%3A+Der+Preis+der+Freiheit&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.focus.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2Fsahara-der-preis-der-freiheit_aid_197211.html&rft.creator=Frank+Hauke%2C+Arno+Hei%C3%9Fmeyer&rft.publisher=Hubert+Burda+Media&rft.date=2003-08-25"> </span></span>
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<span class="cite">Wim Abbink: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://p.dw.com/p/3zVq"><i>Epilog des Sahara-Dramas.</i></a> Die Nachricht vom Ende des sechsmonatigen Geiseldramas in der Sahara hat Freude und Erleichterung ausgelöst. Ihr Weg in die Heimat wurde nochmal zur Geduldsprobe. In: <i>DW Online.</i> 19. August 2003,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 17. Juli 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASahara-Geiselnahme+2003&rft.title=Epilog+des+Sahara-Dramas&rft.description=Epilog+des+Sahara-Dramas&rft.identifier=https%3A%2F%2Fp.dw.com%2Fp%2F3zVq&rft.creator=Wim+Abbink&rft.date=2003-08-19"> </span></span>
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